Christine und Klaus Kuper starteten beim 6. Triathlon in Alpe d’Huez zusammen mit fast 900 Athleten aus vielen Nationen. Zu bewältigen waren 2,2 km Schwimmen, 115 km Radfahren und 22 km Laufen. Geschwommen wurde in einem See auf ca. 700 m Höhe - bei einer Wassertemperatur von knapp 15 Grad Celcius war ein Neoverbot kein Thema. Bei ebenfalls 15 Grad Lufttemperatur und Dauerregen ging es auf die Radstrecke - die ersten 25 km leicht bergab, dann hinunter bis auf 400 m Höhe, bevor der erste Anstieg zu bewältigen war: 15 km mit fast 1000 Höhenmeter hinauf zum Col de la Morte. Auf dem Pass waren es nur noch 10 Grad. Nach einer langen Abfahrt kam dann der zweite Anstieg zum Col d’Ornon, ebenfalls wieder hinauf bis fast auf 1400 m Höhe. Erneut ging es bergab im strömenden Regen bei gefühlten 5 Grad auf einer eigentlich schönen Serpentinenstrecke, jedoch forderte diese höchste Konzentration und ordentlich Bremsbeläge, daher blieb kein Blick für das traumhafte Bergpanorama. Dann kam es zum eigentlichen Finale der Radstrecke: dem legendären Aufstieg nach Alpe d’Huez, wo 5 Tage zuvor die drittletzte Etappe der Tour de France endete, 21 Kehren, knapp 15 km konstant bergauf mit 1000 Höhenmetern. Oben in Alpe d’Huez ging es dann nach 115 km Radfahren mit 3015 Höhenmetern auf die Laufstrecke. Es mussten drei Runden à 7,3 km gelaufen werden, ebenfalls noch mit einigen Steigungen. Nach dem letzten Anstieg oberhalb des Flughafens konnte man es endlich ins Ziel rollen lassen. Klaus finishte äußerst zufrieden mit 8:24:24 (AK Platz 11), Christine mit 8:43:15 (AK Platz 3), ebenfalls zufrieden, allerdings mit muskulären Problemen auf der Laufstrecke. Aufgrund der Wetterbedingungen nahm Klaus sich auf der Radstrecke an einigen der Verpflegungsstellen Zeit, ausreichend zu essen, um gegen die Kälte gewappnet zu sein. Christine fuhr zwar durch, verbrauchte aber auch alle mitgeführten Gels und Riegel.
Das Fazit der Beiden: Der Wettkampf ist ein tolles Event, die Radstrecke ausgesprochen schön, die Organisation französisch-leger. Bei schönem Wetter gerne wieder. Übrigens findet am Folgetag noch eine kürzere Version des Wettkampfes statt mit 1,2 km Schwimmen, 35 km Rad (inkl. des legendären Anstiegs nach Alpe d’Huez) und 7 km Laufen.
Das Foto zeigt die beiden glücklichen Finisher am sonnigen Folgetag.
- von ChristineK
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Hätte der Langener Waldsee nicht 21° gehabt, hätte man sich im Oktober wähnen können. Temperaturen um 11°, heftiger Wind und viele Regenschauer erschwerten den 2450 Alterklassenathleten und den 58 Profis die 226 km lange Wettkampfstrecke des Ironman Germany am Sonntag in Frankfurt. Nach den 3,8 km schwimmen, den 180 km Rad fahren und dem abschließenden Marathon sprach der siegreiche Faris al Sultan von "Monsterbedingungen".
Angenehm war es eigentlich nur beim Schwimmen. Die einzige W+F-Starterin Bettina Stüllein hielt sich hier aus dem gröbsten Gedränge heraus und absolvierte die Schwimmstrecken in ordentlichen 1:15:56 Stunden. Passend zum Wechsel auf das Rad kam dann der erste kräftige Schauer. Weitere folgten und wurden durch zum Teil heftigen Wind ergänzt. Mitunter ging es selbst bergab nur mit 25 km/h vorwärts. Tina erreichte die zweite Wechselzone nach 5:54:57 Stunden und war mit dieser Zeit nur in Anbetracht der miserablen Bedingungen zufrieden. Der Marathon lief dagegen überraschend gut, obwohl auch hier ein heftiger Schauer in der letzten Runde für eine weitere, unerwünschte Abkühlung sorgte. Tina konnte die gesamte Strecke durchlaufen und kam nach 4:06:17 Stunden ohne Gehpausen, wie sie die Siegerin bei den Damen Caroline Steffen mehrfach einlegen musste, ins Ziel vor dem Frankfurter Römer. Mit der Gesamtzeit von 11:28:49 Stunden landete Tina auf dem 1098 Gesamtplatz und dem achten Platz in der AK35 und konnte sogar ihre bisherige Bestzeit aus Roth minimal verbessern.
Eigentlich wollte Tina nach drei Langdistanzen aufhören und sich nur noch den kürzeren Strecken widmen. EinTag nach dem Wettkampf plant sie aber jetzt doch noch einen weiteren Start. "Einmal möchte ich auch bei guten Bedingungen starten" sagt Tina, nachdem ihr Langdistanzdebüt 2008 in Roth völlig verregnet war und auch die Zweitauflage bei durchwachsenes Wetter 2009 in Roth stattfand.
- von PvDK
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Am Dienstag folgten vier Einsatztaucher von Wasser + Freizeit der kurzfristigen Anfrage der Polizei und tauchten am Kreativkai den Kanal auf einer Länge von ca. 50 Metern ab.
Grund für diese Maßnahme war eine Übung der Polizei Münster bei der die Einsatzkräfte ins Hafenbecken springen und diese durchqueren mussten.
"Überraschenderweise haben wir lediglich ein Bauzaunelement und 2 Bierflaschen gefunden." so Ressortleiter Sebastian Lechermann. "WIr hatten aus ausgemalt dieverse Fahrräder und Kühlschränke bergen zu müssen, aber der Kanal ist sehr sauber."
Vielen Dank nochmal an Anjela, Armin und Eckhard, die sich spontan die Zeit genommen haben und in das mit 18,9 °C nicht wirklich warme Kanalwasser gesprungen sind.
- von Sebastian L
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Das Masters-Team von W+F Münster bestritt am Sonntag im Rahmen des 3. Hennefer Triathlons ihren dritten Start in der Masterliga. Klaus Kuper, Max Weber und Norbert Franke kamen auf den 18. Gesamtplatz. Schnellster W+F´ler wurde Klaus Kuper in einer Gesamtzeit von 2:25:12. Max Weber belegte den 45 Platz (2:26:12), Norbert Franke kam auf Platz 59 (2:38:28).
In der Ligatabelle belegen die Masters von W+F momentan den 14. Rang. Der letzte Wettkampf der Saison findet am 14. August in Rheine statt.
- von SebastianM
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Regionalliga Frauen: Beim 8. Verler Triathlon erkämpfte das erste Regionalligateam der Frauen mit Christine Kuper, Verena Draude und Rina Zijgers. den 2. Platz auf der Sprintdistanz (600 m/20 km/5 km). Eine erstklassige Leistung zeigte dabei einmal mehr Rina Zijgers (1:03:46 h), die bereits den zweiten Wettkampf in Folge für sich entschied. Trotz wolkenverhangenem Himmel blieb es unerwartet trocken und die äußeren Bedingungen wurden optimal für die Athleten.
Rina lag von Beginn an in Führung und gab diese bis zum Zieleinlauf nicht wieder ab. Die Ironman-Vorbereitung für ihre erste Langdistanz in Wales ist laut Rina der Grund für ihre momentan so starke Leistung. Gerade das Laufen, so Rina, spielt ihr einfach zu und ist ihre Paradedisziplin. Mit ebenfalls hervorragenden Zeiten kamen Christine (1:08:47 h, Platz 15) und Verena (1:09:02 h, Platz 17) ins Ziel.
Auch das zweite Regionalliga Team der Frauen ging in Verl an den Start in der Besetzung Antje Strohmeier, Birgitt Kleimann und Iris Elkmann. Beim dritten Wettkampf der Saison holte sich das Team Platz 14 in der Gesamtwertung. Schnellste im Team war Iris, die in einer Zeit von 1:09:42 h als 23. das Ziel erreichte und somit knapp hinter Verena vom Team I lag.
Eine starke Leistung zeigte Iris im Wasser, bereits nach 11:51 Minuten konnte sie auf die Radstrecke wechseln. Birgitt Kleimann benötigte 1:11:36 h und kam auf Platz 31. Antje Strohmeier landete in einer Zeit von 1:31:41 h auf Platz 79. Für sie war es der erste Ligastart überhaupt und ihre bislang längste Schwimmstrecke.
Teamchefin Birgit Kleimann war einmal mehr mit der Leistung ihrer Mannschaft recht zufrieden. Für Team I ist der Aufstieg in die NRW-Liga in greifbare Nähe gerückt.
Landesliga Nord: Die dritte Mannschaft der Männer startete mit Sebastian Mitschker, Jan Strathaus und Dieter Späker beim Finale in der Landesliga-Nord über die Kurzdistanz (1200 m/40 km/10 km). Bedingt durch die Verletzung von Thomas Pathe war das Team jedoch nicht vollzählig. In der Ligawertung belegte W + F den 10. Platz und war damit recht zufrieden. In der Tabelle liegen sie auf dem abschließenden 9. Gesamtplatz.
Dieter Späker konnte sich beim Schwimmen (17:57 min) behaupten und kam als Führender in die Wechselzone. Auf dem Rad setzte er seine starke Leistung fort. Bereits als Dritter ging Dieter auf die Laufstrecke. Da diese Disziplin aber nicht seine Stärke ist, verlor er einige Plätze und kam als 14. in einer Gesamtzeit von 2:03:03 h ins Ziel. Fast sechs Minuten später folgte Sebastian Mitschker , der nach 2:09:03 h (Platz 34) die Ziellinie überquerte.
Sebatian kam als letzter W+F´ler aus dem Wasser, konnte aber durch eine gute Rad- und Laufleistung (38:41 min) viele Plätze gut machen.
Jan Strathaus erreichte mit einer Zeit von 2:14:08 h den 49. Platz und war etwas von sich enttäuscht. Beim Schwimmen war es noch recht gut gelaufen, und er konnte nach 22:59 Minuten wechseln. Auf dem Rad und auf der Laufstrecke büßte er dann aber einige Plätze ein.
Auf der offenen olympischen Distanz ging Martin Weissner an den Start. In einer Zeit von 2:23:53 h erreichte er das Ziel und wurde 35. (Platz 5 AK).
- von SebastianM
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